12 Grundregeln

12 einfache Regel für erfolgreiche Unterwasser- Bilder

  1. Versuchen Sie nicht alles auf einmal! Lösen Sie ein fotografisches Problem. nach dem anderen, z. B. Weitwinkel oder Makro- Fotografie.
  2. Notieren Sie alle wichtigen Details Ihrer Aufnahmen und vergleichen Sie Ihre Ergebnisse damit. Nur ein ständiges “Feedback ” hilft Ihnen beim Lernprozeß. Verwenden Sie die Einstellungen, die Ihnen konsistente, gute Resultate bringen.
  3. Blitzposition: Bringen Sie den Blitz so weit wie möglich von der Kamera entfernt an, so dass der Lichtkegel einen Winkel von etwa 45 Grad mit der Aufnahme- Achse einnimmt. Kontrollieren Sie die Position durch Ansicht von oben und seitlich.
  4. Für Ihre ersten Versuche positionieren Sie den Blitzkopf bereits außerhalb des Wassers auf eine vorbestimmte Entfernung. Wenn Sie den Blitz unter Wasser einstellen, vergessen Sie nicht, dass die tatsächliche Objektentfernung etwa 1/3 hinter der scheinbaren Entfernung liegt. Kontrollieren Sie die Blitzstellung seitlich und von oben.
  5. Ermitteln Sie die Blende, die Ihnen bei einer bestimmten Entfernungseinstellung die beste Belichtung liefert, entweder durch Berechnung unter Verwendung der Leitzahl oder durch Experimentieren. Fertigen Sie danach Ihre persönliche Belichtungstabelle an, und machen Sie immer drei Aufnahmen: eine mit der theoretisch korrekten Blende und zwei weitere mit jeweils einer Blende Über- und Unterbelichtung. Auf diese Weise werden Objekte mit ungewöhnlicher Reflektivität richtig belichtet.
  6. “Ran an den Feind!” Versuchen Sie, so nahe wie möglich an Ihr Objekt heranzukommen, ohne wesentliche Teile abzuschneiden. Fotos im Nahbereich haben eine starke visuelle Wirkung und eine höhere Farbsättigung.
  7. Versuchen Sie anfänglich nicht, die Schärfe am Objektiv ständig nachzustellen, während Sie einem Motiv folgen. Stellen Sie die Schärfe auf etwa 90 cm oder kürzer ein, und schleichen Sie sich an Ihr Motiv heran, bis es im Fokus ist.
  8. Merken Sie sich die Position der Sonne zu Beginn des Tauchganges, und machen Sie nur Aufnahmen auf der “Sonnenseite” eines Riffs. Sie sollten wenigstens ein paar Fotos machen, die die Oberfläche und Sonne mit einschließen. Solche Gegenlichtaufnahmen haben eine starke visuelle Wirkung, weil Sie Silhouetten betonen und interessante Hintergrundeffekte erzielen.
  9. Der beste Aufnahmewinkel ist horizontal oder leicht gegen die Oberfläche gerichtet; versuchen Sie nicht, Fotos nach unten oder zum Boden aufzunehmen.
  10. Wenn Sie den Hintergrund Ihrer Blitzaufnahmen aufhellen wollen (mehr Tageslicht), folgen Sie einem der nachstehenden Tips:
    – Verwenden Sie eine langsamere Belichtungszeit (z. B. 1/30 Sekunde), aber nur für stationäre Objekte.
    – Verringern Sie die Energiestufe Ihres Elektronenblitzgerätes, und verwenden Sie eine entsprechend größere Blende (z. B. eine volle Blende bei Reduktion auf Halbenergie, zwei Blendenstufen bei Reduktion auf 1/4 Energie, vier Blenden bei Reduktion auf 1/16 Energie).
  11. Wenn Sie den Hintergrund dunkler haben wollen, um sich auf das Objekt zu konzentrieren:
    – Suchen Sie eine Aufnahmeposition im Schatten.
    – Gehen Sie so nahe wie möglich an das Objekt heran.
    – Verwenden Sie Ihren Blitz bei voller Energieleistung und einer entsprechend kleinen Blende.
    – Verwenden Sie die kürzeste Verschlusszeit, die es Ihnen noch erlaubt, synchronisierte Blitzlichtaufnahmen zu machen (l/90 Sekunde mit der Nikonos IV-A und V; 1/60 Sekunde mit den meisten anderen Kameras).
  12. Fotografieren Sie in klaren, sonnendurchfluteten Gewässern, sofern dies möglich ist

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